Archiv für Januar 2013

Serie "Closed" Aufmacher in der Monopol!

Montag, 28. Januar 2013

in der aktuellen Ausgabe des Magazins Monopol Magazin für Kunst und Leben ein Beitrag über die Kunststadt Düsseldorf. Aufmacherbild ist ein Foto von der Düsseldorfer Rheinkirmes aus der Serie “Closed”. Also auf nach Düsseldorf!!!!

Shooting in Frankfurt

Donnerstag, 17. Januar 2013

Heute waren wir in Frankfurt  für ein kurzes Managementshooting im Westhafen Tower. Der Ausblick war auch mit Schnee phantastisch. Danach schnell weiter nach Frankreich zum ersten CLAAS Shooting des Jahres!! Foto demnächst unter People/Portrait.

Nikon – Kraft der Bilder

Mittwoch, 09. Januar 2013

Eine schöne Initiative wie ich finde:

 

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das bloße Betrachten von Fotos geliebter Menschen das Schmerzempfinden positiv beeinflussen kann. Nikon nutzt diese Chance, um Schmerzpatienten etwas Gutes zu tun: Mit Nikon Kraft der Bilder kannst Du Fotos von Dir direkt auf einen digitalen Bilderrahmen ans Krankenbett Deiner Freunde oder Familienangehörigen verschicken.

Quelle: Nikon Deutschland

1. Shooting im neuen Jahr!

Dienstag, 08. Januar 2013

Endlich war es soweit und ich konnte wieder die Kamera in die Hand nehmen. Für einen Kunden realisierten wir zusammen mit Planwerk 6 Motive für den neuen Internetauftritt. Mehr dazu bald im Portfolio

Zur Zulässigkeit von Fotomontagen mit Prominenten

Dienstag, 08. Januar 2013

In diesem Fall Günther Jauch.

 

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Michael Terhaag.

 

 

LG Hamburg: Die Veröffentlichung von nachbearbeiteten Bildern ist dann zulässig, wenn das Bild als Fotomontage gekennzeichnet wird und die sichtbaren Personen dadurch kontextneutral erscheinen.
Mit einem aktuell veröffentlichten Urteil hat das Landgericht Hamburg eine zuvor erlassene einstweilige Verfügung wieder aufgehoben, die der beliebte Moderator „Günther Jauch“ zunächst gegen einen Verlag erwirkt hatte.

Ist es eine Persönlichkeitsrechtsverletzung, wenn Günther Jauch in der Presse ein Ohr abgeschnitten wird?
In der Zeitschrift „Viel Spaß“ war Jauch mit seiner Gattin auf der Titelseite abgebildet worden. Das Foto wurde bei der Verleihung der „Goldenen Kamera“ aufgenommen und aus Formatgründen folgendermaßen verändert:

 

  • Das Ehepaar wurde näher aneinandergeschoben
  • infolgedessen wurde ein Teil von Jauchs Ohrläppchen durch den Kopf seiner Ehefrau verdeckt
  • schließlich wurde die Hand der Ehefrau auf Jauchs rechter Schulter wegretuschiert.

Günther Jauch, wir hatten bereits öfters und nicht ganz ohne Zuspruch von seinenzahlreichen Rechtsstreitigkeiten aus dem Persönlichkeitsrecht berichtet, monierte diese Bildveröffentlichung.

 

Er sieht darin unter anderem eine absichtliche Bildveränderung des Verlags, um einen Aufmacher für die Titel-Story „Jauchs Ehekrise – Sie scheint froh zu sein, dass ihr Mann nicht zu oft zu Hause ist“ zu haben. Dies begründe eine verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Moderators.
Ein flüchtiger Betrachter könne nicht erkennen, dass es sich um eine Fotomontage handele. Zudem sei ihm vom Verlag ein Ohr abgeschnitten worden.

 

Rechts sieht man sowohl das streitbefangene Cover als auch das Originalfoto:

 

Die Hamburger Richter folgten dem zwar kurz, hoben eine ergangene einstweilige Verfügung im Nachhinein aber wieder auf. Durch den Hinweis „Fotomontage“ am oberen rechten Rand der Titelseite sei klar, dass hier nichts Tatsächliches wiedergegeben werde, sondern dass es sich vielmehr um ein fiktives Bild handele.

Auch das geringfügig verdeckte Ohr sahen die Richter nicht als Persönlichkeits-rechtsverletzung. Sie urteilten vielmehr, dass durch das Zusammen-rücken der Eheleute vielmehr eine besondere Vertrautheit in den Vordergrund gestellt würde.

Dadurch sei ebenfalls der Vorwurf entkräftet, das Bild würde auf eine Ehe-Krise hindeuten.

 

Fazit


Selbstverständlich finden tagtäglich Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch die Veröffentlichung von Bildern nicht nur in Magazinen, sondern insbesondere dem Socila Web wie Twitter, Facebook und Co statt. Ob tatsächlich ein konkreter Verstoß gegen geltendes Recht besteht sollte jedoch vielleicht besser geprüft werden, bevor entsprechende Gerichte angerufen werden.

 

Sollten Sie hingegen wegen der Veröffentlichung eines Fotos abgemahnt worden sein oder sich selbst dadurch gestört fühlen, stehen Ihnen unsere Fachanwälte selbstverständlich ebenfalls gern zur Verfügung. Wichtig ist, immer schnell zu reagieren, um bereits im Vorfeld eine einstweilige Verfügung zu vermeiden oder rechtzeitig erwirken zu können.

 

Die Entscheidung finden Sie hier: www.aufrecht.de/7053.html

Erste Abmahnung wegen Vorschaubild bei Facebook

Sonntag, 06. Januar 2013

- von Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz sowie Fachanwalt für IT-Recht Michael Terhaag, LL.M.
Aktuell läuft eine rege Diskussion über die Abmahnung von urheberrechtsverletzenden Bildveröffentlichungen bei Facebook. Grund hierfür ist die erste bekanntgewordene Abmahnung gegen einen Nutzer, weil dieser ein Bild geteilt hatte.

 

Was ist passiert? – Der Fall erste Facebook-Abmahnung wegen eines geteilten Bildes

 

Anlass für die aktuelle Diskussion ist die Teilen-Funktion bei Facebook. Mit dieser lassen sich auch Bilder teilen. Ein gewerblicher Facebook-Nutzer tat genau dies – aber offenbar mit einem Bild, an dem jemand Urheberrechte geltend machte.

Das besondere an der Teilen-Funktion bei Facebook ist, dass bei geteilten Links ein Vorschaubild auf der Pinnwand angezeigt wird. Ein solches Vorschaubild wird auch Thumbnail genannt, weil es nur so groß wie ein Daumennagel ist und lediglich einen ersten Einblick geben soll, was auf der verlinkten Seite tatsächlich zu sehen ist. Wer bei Facebook Inhalte teilt, hat dabei grundsätzlich auch die Möglichkeit, dieses Vorschaubild zu unterbinden.

Die Inhaberin der Urheberrechte an dem Bild mahnte den Nutzer deshalb ab und forderte ihn auf, das Bild zu entfernen, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben, sowie Schadensersatz zu zahlen und die Rechtsanwaltskosten zu erstatten.

 

Vorschaubilder - Bewertung

 

Die rechtliche Beurteilung des vorliegenden Falles ist denkbar einfach: wenn ein Vorschaubild auch wirklich angezeigt wird, so handelt es sich dabei um eine Vervielfältigung. Ob diese gegen Urheberrechte verstößt, beurteilt sich maßgeblich danach, ob eine Einwilligung des Rechteinhabers vorliegt oder ein sonstiger Fall vorliegt, der eine derartige Nutzung erlaubt. Insofern gilt für die Vorschaubilder bei Facebook nichts anderes als für die Thumbnails bei Google. Im aktuellen Fall scheint die Vervielfältigung also auch gegen Urheberrechte zu verstoßen, sodass die Abmahnung dem Grunde nach auch gerechtfertigt erscheint.

In diesem Fall zeigt sich jedoch wieder ein Unterschied: Anders als bei Google und anderen Suchmaschinen kommt es bei Facebook auf das Verhalten der Nutzer selbst an. Bei Thumbnails in Suchmaschinen geht die verletzende Handlung ursächlich von dem Suchmaschinenbetreiber aus. Dies zeigt sich vor allem an der exemplarisch bei Facebook möglichen Funktion, den Link zwar zu teilen, jedoch das Vorschaubild nicht. Der Nutzer von Social Media muss also selber darauf achten, was er verlinkt und wie dieses angezeigt wird.

Entscheidend ist hier also das unterschiedliche Rezeptionsverhalten: Thumbnails in Suchmaschinen können zum Beispiel durch die Datei robots.txt unterbunden werden. Damit kann den von Suchmaschinen eingesetzten Webcrawlern verboten werden, die Bilder überhaupt zu erfassen und dann als Thumbnails anzuzeigen. Damit wird gewissermaßen der Umfang der Rechteeinräumung technisch umgesetzt und automatisiert. Bei den Vorschaubildern in Social Mediageschieht dies jedoch nicht, sondern ist vom Verhalten der Nutzer abhängig, der das Bild sucht und teilt.

 

Fazit

 

Der Fall deutet den Trend an, dass sich Abmahnende immer mehr auf die Einbindungsmöglichkeiten von Inhalten bei Social Media konzentrieren. Bereits vor einigen Monaten geisterte die Behauptung durch die Medien, dass die durchschnittliche Nutzerseite etwa 10.000 € an Abmahngebühren wert sei. Das ist bei den meisten Privatseiten natürlich Quatsch, mag in wenigen Einzelfällen, insbesondere bei gewerblichen Angeboten, die ganz achtlos mit den Rechten und Marken anderer umgehen, aber durchaus schonmal möglich sein.

 

Aber hier wie da fragt man sich schonmal, ob eine Vervielfältigung in Form eines kleinen Vorschaubildes wirklich ein so schwerer Verstoß darstellt, das man dafür gleich die ganz große Keule rausholen muss.

 

Letztlich ist dies aber auch nicht nur ein Problem, das allein bei Facebook auftaucht. In allen Social Media wie auch bei Xing, LinkedIn oder Twitter gibt es die Möglichkeit, Bilder zu teilen. Bevor also Nutzer Inhalte und vor allem Bilder teilen, sollten sie sich über die Risiken bewusst werden und die verschiedenen Möglichkeiten, diese zu verringern bzw. sich einer doch folgenden Abmahnung zu erwehren.

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an! www.aufrecht.de

HAPPY NEW YEAR!!!!!!

Dienstag, 01. Januar 2013

Pünktlich zum neuen Jahr hat www.schmidtkord.de ein Update erhalten.
Die Seite ist nun responsive und daher auch für mobile Endgeräte geeignet.
Für eine individuelle Portfolioerstellung steht nun das PDF-Album bereit.
Die Person hinter der Kamera ist die alte geblieben und freut sich auf neue
Herausforderungen in 2013. Ich wünsche allen ein glückliches neues Jahr!
thorsten schmidtkord